Leistungsspektrum

Die Klinik für Pneumologie setzt Schwerpunkte auf folgenden Gebieten:

Die Klinik für Pneumologie begutachtet, untersucht und therapiert berufsbedingte Erkrankungen wie die COPD, das Emphysem, die Steinstaublunge (Silikose), die Asbestose, die berufsbedingten Tumoren und andere in der Berufskrankheitenverordnung gelistete Erkrankungen der Atmungsorgane, die durch die Einwirkung von Schadstoffen am Arbeitsplatz hervorgerufen werden.
Hierunter fallen Erkrankungen wie die chronisch obstruktive Bronchitis, die Volkskrankheit COPD (die so genannte „Raucherlunge“), die Bergmannslunge oder das Lungenemphysem. Bei diesen Erkrankungen bietet das Lungenzentrum eine leistungsstarke Betreuung der Patienten – in den Bereichen Vorbeugung, Diagnose und Therapie. Das Spektrum reicht von der Raucherberatung und Tabakentwöhnung über die Ernährungsberatung, Atemphysiotherapie, Lungensport und nicht-invasive Beatmung bis hin zur operativen Therapie inklusive der Lungentransplantation sowie in Kooperation mit der Abteilung für Interventionelle Bronchologie die endoskopische Lungenvolumenreduktion mittels Ventilen und Dampf.
Dabei handelt es sich um häufige Symptome infolge oft schwerwiegender, aber nicht erkannter Erkrankungen mit erheblicher Einschränkung der Lebensqualität und Lebenserwartung. Wir führen eine umfassende Abklärung durch, ziehen weitere Fachspezialisten hinzu und überwachen die Behandlung im Team sowie in enger Abstimmung mit Ihrem Hausarzt oder behandelnden Facharzt.
Behandelt werden Erkrankungen wie Tuberkulose, Lungenentzündung und entzündliche Rippenfellerkrankungen.
Hier arbeiten die Klinik für Pneumologie, die Klinik für  Thoraxchirurgie und thorakale Endoskopie und die Tumorexperten des Essener Universitätsklinikums interdisziplinär Hand in Hand, um im Sinne des Patienten ein wissenschaftlich fundiertes wie auch praktikables individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln.
Hierfür kooperiert die Pneumologie mit den Transplantationschirurgen am Uni-Klinikum. Die Ruhrlandklinik trifft die Patientenauswahl, bereitet den Patienten auf den Eingriff vor und sorgt für die postoperative Betreuung mit den entsprechenden Kontrolluntersuchungen. Kandidaten für eine Transplantation sind ausgewählte Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem, schwerer Lungenfibrose, Mukoviszidose, pulmonaler Hypertonie oder anderen seltenen Lungenerkrankungen.
Den Patienten mit diesen schwerwiegenden Erkrankungen stehen Spezialisten der Abteilung zur Verfügung, die nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten diagnostizieren und behandeln. Zum Einsatz kommen Trainingstherapie, Atemwegsbehandlung, nicht-invasive und invasive Beatmung, die Versorgung mit Ernährungssonden, die Heimbeatmung und palliativmedizinische Maßnahmen.
Die Klinik für Pneumologie untersucht und therapiert den Bluthochdruck im kleinen Kreislauf unabhängig von der Ursache und dem Schwergrad in Kooperation mit unseren universitären Partnern im Westdeutschen Herzzentrum.
Das Schlafmedizinische Zentrum der Ruhrlandklinik gehört zu den ältesten Zentren in Deutschland. Es ist spezialisiert auf die Behandlung von Schlafstörungen, die durch Atemaussetzer verursacht werden oder auf neurologische Ursachen zurückzuführen sind. Seit den Anfängen im Jahre 1983 wurden hier schon über 50.000 Patienten behandelt. Wenn ein Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Schlafstörung besteht, wird der jeweilige Haus- oder Facharzt zuerst eine ambulante und danach gegebenenfalls eine stationäre Untersuchung veranlassen. Im Schlaflabor mit seinen modernen und komfortabel ausgestatteten Räumen verbringen die Patienten dann gewöhnlich ein bis zwei Nächte, damit die Ärzte sie eingehend untersuchen und gegebenenfalls eine Therapie einleiten können. Auch hier arbeiten Ärzte verschiedener Abteilungen zusammen, um klare Diagnosen stellen und passgenaue Therapien einleiten zu können. Das gesamte Spektrum von Atmungsstörungen im Schlaf kann hier diagnostiziert und behandelt werden. Neben der obstruktiven Schlafapnoe ist die Behandlung der zentralen Schlafapnoe bei Herzmuskelschwäche ein Spezialgebiet. Das Schlaflabor wurde von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin zertifiziert.

Mehr Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Schlafmedizin: www.schlafmedizin-essen.de

Darunter fallen nicht nur angeborene Lungenerkrankungen wie die Mukoviszidose (Zystische Fibrose), das Alpha-1-Mangelemphysem oder das Syndrom der immotilen Zilien, sondern auch Bronchiektasen und alle unklaren Lungenerkrankungen.