Wichtige Informationen

Was Sie bei einem stationären Aufenthalt wissen müssen

Ich muss ins Krankenhaus, was erwartet mich? In jedem Fall ein genau geplanter Ablauf, der Ihnen, unseren Patienten, die nötige Sicherheit gibt und dafür sorgt, dass alle Maßnahmen reibungslos ineinander greifen.

Für stationäre Aufnahmen steht Ihnen unser zentrales Aufnahmebüro mit folgenden Ansprechpartnern zur Verfügung:
Christine Sutterlei, Jessica Szlafka, Simone Jung, Hildegard Bayer

Telefon
0201 433-11133
Fax
0201 433-1967
E-Mail
aufnahme@ruhrlandklinik.uk-essen.de

Anmeldeformular

Bürozeiten des Aufnahmebüros:

Montag – Freitag:  07.30 Uhr – 16.00 Uhr

Formalien:

Der erste Weg führt Sie in das Aufnahmebüro in der Eingangshalle. Wir benötigen zunächst die Chipkarte der Krankenkasse und den Einweisungsschein. Die Aufnahme bereitet den Behandlungsvertrag vor, den Sie unterschreiben. Sie können Ihren privaten Telefonanschluss buchen und eine TV-Karte erwerben. Bargeld können Sie am Geldautomaten abheben.

Der Behandlungsablauf:

Sie sollten am Aufnahmetag möglichst früh anreisen und aktuelle Röntgenbilder, sonstige Befunde und Arztbriefe mitbringen. Nach Erledigung der Formalitäten in der Zentralambulanz finden bereits erste Funktionsuntersuchungen statt. Inzwischen sind Sie durch Pflegekräfte auf der Station aufgenommen worden und haben den Stationsarzt kennen gelernt. Er führt ein Aufnahmegespräch und bespricht mit dem Oberarzt oder dem Chefarzt anhand der vorliegenden Befunde und Informationen das weitere Behandlungskonzept.Die interdisziplinäre Konferenz legt alle weiteren Therapieschritte fest. Am Entlassungstag führt der behandelnde Arzt mit Ihnen – und Ihren Angehörigen – ein Abschlussgespräch. Dabei werden die Ergebnisse der Behandlung erläutert und die medizinische Weiterbetreuung mit Ihnen abgestimmt.

Ihre Behandlung in der Ruhrlandklinik

Der Genesungserfolg hängt zu einem großen Teil von Ihrer persönlichen Bereitschaft zur Unterstützung der Behandlung ab. Helfen Sie deshalb bitte tatkräftig mit.

Der Stationsarzt ist Ihr direkter Ansprechpartner für alle medizinischen Fragen. Aber auch die Chefärzte und die Oberärzte der Abteilungen geben Ihnen während der regelmäßigen Visiten Auskunft.Unterrichten Sie die Ärzte bitte genau über akute und frühere Beschwerden. Scheuen Sie sich nicht, auch Dinge, die Ihnen unwichtig erscheinen, zu erwähnen. Arztberichte über frühere Erkrankungen, alte Röntgenaufnahmen und andere Unterlagen können für die Behandlung äußerst wichtig sein. Stellen Sie diese Dokumente Ihrem Arzt unbedingt zur Verfügung.

Während der ärztlichen Visite haben Sie die nötige Zeit, alle Probleme zu besprechen.

Vor Operationen, umfangreichen diagnostischen Eingriffen und Narkosen müssen wir von unseren Patienten eine schriftliche Einwilligung einholen.Sie werden zuvor über Art und Umfang des Eingriffes sowie über mögliche Risiken und Komplikationen ausführlich informiert. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass diese Unterrichtung stattgefunden hat.

Die Aufklärung über diagnostische Eingriffe erfolgt zusätzlich mit Hilfe von Merkblättern. Diese schriftlichen Informationen haben Mediziner und Juristen formuliert. Erschrecken Sie deshalb bitte nicht, wenn Sie in diesen Unterlagen von Komplikationen lesen, die im ärztlichen Alltag extrem selten vorkommen.

Ausnahmen von schriftlichen Zustimmungen sind unseren Mitarbeitern nur erlaubt, wenn der Patient wegen seines Gesundheitszustandes hierzu nicht in der Lage ist, der Eingriff aufgrund der lebensbedrohenden Situation aber nicht aufgeschoben werden kann.

Nehmen Sie Präparate, die Ihnen im Krankenhaus verordnet wurden, gewissenhaft ein. Sollte Ihnen das eine oder andere Medikament nicht bekommen, informieren Sie bitte sofort Ihren Stationsarzt oder das Pflegepersonal. Nur so können wir unseren Patienten mit Arzneimitteln wirklich helfen.

Viele Medikamente für Lunge und Atemwege werden inhaliert. Wir stellen spezielle Inhalationsgeräte zur Verfügung und behandeln mit inhalierbaren Medikamenten, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Sollten Sie über ein eigenes Inhaliergerät verfügen, bringen Sie dieses bitte unbedingt mit in die Klinik.

Sollten Sie Medikamente mitgebracht haben, fragen Sie bitte den Arzt, ob Sie die Arzneien auch in der Klinik einnehmen dürfen. Selbst wenn Ihnen diese Präparate zu Hause immer geholfen haben, kann der Gebrauch ohne Wissen des Krankenhausarztes in Verbindung mit anderen Medikamenten zu Unverträglichkeiten führen. Sogar gefährliche Reaktionen sind möglich.

In der Ruhrlandklinik verfügen wir bislang lediglich über Telekom HotSpots, d.h. allen anderen Internet-Nutzern können wir leider noch kein kostenloses W-LAN anbieten.
Haben Sie Schwierigkeiten, sich in deutscher Sprache zu verständigen? Dann helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter. Das Angebot reicht von bekannten Sprachen wie Spanisch, Französisch und Italienisch bis hin zu Italienisch oder sehr seltenen Sprachen. Sprechen Sie bei Bedarf bitte das Pflegepersonal auf Ihrer Station an.